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Mittwoch 18.10.2017

Hm, wie kann ich mich für das auf die Nerven gehen entschuldigen?

 

Montag 16.10.2017

Wie so fühle ich mich so scheiße? Warm muss ich dann ausgerechnet

einer der wichtigsten Personen in meinem Leben auf die Nerven gehen?

Wenn ich nur wüßte was in mir vorgeht. Höre gerade Death "Suicide Machine" und die Hosen "kleiner Junge" vielleicht kann ich damit meine

Gedanken ordnen.

 

Freitag 22.09.2017

Bin mir jetzt ziemlich sicher. Nächstes Jahr wo die 42 kommt,

ab da kein RPG mehr, und danach die Dunkelheit.

Ein weiterer Schritt um los zu lassen.

 

Montag 18.09.2017

Hm was soll mir das alles sagen, was mir durch den Kopf geht.

Denke einwenig zuviel. Abschalten, zur inneren Ruhe finden.

Die Ruhe zum lesen wieder finden. Nächstes Jahr, die 42 erreicht.

Sind damit alle Fragen beantwortet? Kommt da alles zum Ende?

Wahrscheinlich gibt es sicherlich die eine irgendwo, aber ich will

nicht mehr suchen.

 

Mittwoch 18.05.11 21:42

Die Hosen gehen mir durch den Kopf.

Sein oder Nichtsein

Wie oft lag er schon auf seinem Bett,
hat nur an die Decke gestarrt,
mit den Gedanken immer so weit weg,
sich ständig alles ausgemalt?
Dieses Mal, da muss es klappen,
es darf nichts mehr daneben gehen.
Freunde würden nur noch lachen,
alles nur als Show ansehn.

Sein Abschied sollte was Besonderes sein,
wie ein Auftritt durchgeplant.
Mehrmals war er kurz davor,
doch dann hat ihn die Angst gepackt.
Es war alles nichts gewesen,
er war nicht zum Heldentod geboren.
Doch nun gibt es kein Zögern mehr,
er hat's sich selbst geschworn.

Er verlangt nur sehr wenig,
doch er will schon viel zu viel.
Das Recht, selbst zu entscheiden,
wann der Zeitpunkt kommt zu gehen.
Er verlangt nur sehr wenig,
doch das ist schon viel zu viel.
Das Recht, selbst zu entscheiden,
wann der Zeitpunkt kommt zu gehen.

Was würde wohl morgen in der Zeitung stehn?
Gewiss nicht viel, nicht über ihn.
Es macht alles keinen Unterschied,
als das Gift zu wirken beginnt.
Die Reise ist nur von kurzer Dauer,
sie endet unterm Sauerstoffzelt.
Sie haben seinen Magen ausgepumpt,
den letzten Ausweg verstellt.
Doch er weiß, irgendwann gelingt die Flucht
und dann setzt er sich doch noch ab.
Seine Augen kriegen einen schwachen Glanz,
er freut sich auf die Nacht.

Er verlangt nur sehr wenig,
doch das ist schon viel zu viel.
Das Recht, selbst zu entscheiden,
wann der Zeitpunkt kommt zu gehen.

Zeit zu gehen.
Es ist Zeit zu gehen.

Text und Musik von den Toten Hosen

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 




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